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Die Schweizerische Nationalbank (SNB) belässt den SNB-Leitzins ein weiteres Mal unangetastet. Damit liegt er seit genau einem Jahr – seit Juni 2025 – bei 0,0 Prozent. Dies bedeutet zum vierten Mal in Folge, dass sich kaum etwas ändert bei der Beurteilung der internationalen politischen und wirtschaftlichen Lage der SNB.
Die Bekanntgabe des für die nächsten drei Monate gültigen Leitzinses erfolgte am 18. Juni und damit nur einen Tag nach dem Zinsentscheid der US-Notenbank. Diese beliess den Zielkorridor des Leitzinssatzes unverändert bei 3,5 bis 3,75 Prozent.
In seiner Inflationsprognose für die Schweiz sagte Martin Schlegel, der Direktor der SNB: «Die Inflation stieg seit der letzten Lagebeurteilung wie erwartet an, von 0,1 Prozent im Februar auf 0,6 Prozent im Mai. Dieser Anstieg war hauptsächlich auf höhere Preise für Erdölprodukte zurückzuführen. Die anderen Waren und Dienstleistungen trugen kaum zum Anstieg der Teuerung bei.» So liege die Prognose der SNB im Vergleich zur letzten Lagebeurteilung in der kürzeren Frist leicht höher. Dies aufgrund der gestiegenen Rohstoffpreise und der höheren Inflation im Ausland. «Mittelfristig ist die Inflationsprognose praktisch unverändert. Die Prognose befindet sich über den gesamten Prognosezeitraum im Bereich der Preisstabilität.»
Eines der obersten Ziele der SNB als Zentralbank der Schweiz ist es, die Preisstabilität im Land zu gewährleisten. Ihre Geldpolitik verfolgt das Ziel, den Wert des Geldes für die Menschen und Unternehmen in der Schweiz zu erhalten und die heimische Volkswirtschaft zu unterstützen.
Erst vor einer Woche, am 11. Juni, erhöhte die Europäische Zentralbank ihren aktuellen Leitzins um 25 Basispunkte auf 2,25 Prozent. Dies, nachdem zuvor bei den letzten sieben Ankündigungen der Leitzins unverändert bei 2,0 Prozent geblieben war. Fachleute hatten den Schritt der Europäischen Zentralbank erwartet, weil vor allem die stark gestiegenen Ölpreise als Folge des Iran-Krieges die Preise in der Eurozone stark ansteigen liessen. Mit der Anhebung des Leitzinses will die EZB den Euro stabilisieren und einer hohen Inflation von mehr als 2 Prozent entgegenwirken. Im Mai stiegen die Konsumentenpreise in der Eurozone gegenüber dem Vorjahresmonat um 3,2 Prozent.
In der Schweiz dagegen lag die Inflation im Mai wie schon im April bei 0,6 Prozent gegenüber dem Vormonat und damit weiterhin im Zielband der SNB. Diese setzt Preisstabilität mit einem Anstieg des Landesindexes der Konsumentenpreise (LIK) von weniger als 2 Prozent pro Jahr gleich. Martin Schlegel sagt: «Die Inflation dürfte in den nächsten Quartalen noch leicht ansteigen, danach jedoch wieder etwas zurückgehen. Der mittelfristige Inflationsdruck hat sich kaum verändert. Unsere bedingte Inflationsprognose ist in der mittleren Frist praktisch unverändert gegenüber März. Sie liegt über den gesamten Prognosezeitraum im Bereich der Preisstabilität. Wir haben daher entschieden, den SNB-Leitzins unverändert zu belassen. Unsere Geldpolitik wirkt weiterhin expansiv.»
Die Märkte hatten den Nullzinsentscheid erwartet. Die tiefen Zinsen sollen weiterhin die Wirtschaft stützen. Der Preisdruck bleibt niedrig, die Inflationsgefahr gering. So beurteilte etwa die Bank Raiffeisen in ihren Zinsprognosen vom Juni 2026 die Lage so: «Die Schweizer Wirtschaft ist im Vergleich wesentlich weniger energiesensitiv [als diejenige der Eurozone]. Der Preisdruck bleibt gering. Die Schweizerische Nationalbank (SNB) sorgt sich daher kaum um die Inflation, sondern mehr um die globale Nachfrage und eine mögliche Frankenaufwertung … Die Erwartungen für EZB-Zinserhöhungen haben jedoch den Aufwertungsdruck auf den Franken reduziert. Damit besteht derzeit kein Bedarf für Devisenkäufe und umso weniger für Negativzinsen.»
Die Graubündner Kantonalbank wiederum urteilte am 1. Juni: «Sollte die Strasse von Hormus weiterhin blockiert bleiben, könnten die Energiepreise zwar weiter steigen und möglicherweise Zweitrundeneffekte auslösen; bislang gibt es jedoch keine Anzeichen für eine solche Entwicklung. Rückblickend lag die durchschnittliche Inflation zwischen April 2025 und März 2026 bei lediglich 0,1 Prozent. Die durchschnittliche Inflation für 2026 und 2027 wird auf 0,6 Prozent geschätzt, was weiterhin in der unteren Hälfte des SNB-Zielbereichs von 0 bis 2 Prozent liegt. Die SNB dürfte den jüngsten Anstieg daher eher als eine willkommene Normalisierung von sehr niedrigen Inflationsniveaus betrachten, anstatt als Beginn einer dauerhaften Inflationsphase.»
Auch die Finanzexperten von Reuters schlossen sich diesem Urteil an. Nach der Erhöhung des Leitzinses durch die EZB teilte Reuters am 11. Juni mit, dass die Schweizerische Nationalbank bereits den niedrigsten Leitzins im G10-Raum habe. «Die Märkte gehen davon aus, dass sie diesen bei ihrer Sitzung nächste Woche und für den Rest des Jahres beibehalten wird, da die Inflation gedämpft ist und der starke Franken bereits einen Grossteil der geldpolitischen Straffung übernimmt.» So stünden die Verantwortlichen der SNB einer Rückkehr zu Negativzinsen weiterhin skeptisch gegenüber, urteilen sie. «Die SNB dürfte sich stärker auf Währungsinterventionen stützen, um die Stärke des Frankens einzudämmen.»
Auch die Zürcher Kantonalbank schliesst sich diesem Urteil in ihrem Blog vom 19. Mai unter dem Titel «SNB: Politik der ruhigen Hand» an. Darin heisst es: «Zweifelsohne haben diese [geopolitischen] Turbulenzen negative Auswirkungen auf die globale Konjunktur. Die Schweiz als kleine offene Volkswirtschaft kann sich diesen nicht entziehen. Aber wie bei der Inflation macht die Schweizer Konjunktur die globalen Aufs und Abs gedämpft mit. Daher rechnen wir für dieses Jahr mit einem unterdurchschnittlichen, aber immer noch ansehnlichen Wirtschaftswachstum von 1,3 Prozent. Dies alles spricht dafür, dass die Schweizerische Nationalbank (SNB) insofern in einer komfortablen Lage ist, als dass sie nicht unmittelbar zinspolitisch auf die Auswirkungen des Irankrieges reagieren muss. In erster Linie ist sie bereit, am Devisenmarkt zu intervenieren, um eine rasche und übermässige Aufwertung des Frankens abzudämpfen.»
Martin Schlegel bestätigte diese Prognosen an der Medienkonferenz der SNB: «Infolge der höheren Energiepreise ist die Inflation in den letzten Monaten angestiegen. Der mittelfristige Inflationsdruck ist gegenüber der letzten Lagebeurteilung aber praktisch unverändert. Unsere Geldpolitik ist angemessen, um die Inflation im Bereich der Preisstabilität zu halten, und sie stützt die Wirtschaftsentwicklung. Wir werden die Lage weiter beobachten und die Geldpolitik wenn nötig anpassen, um die Preisstabilität sicherzustellen.»
Die Nullzinspolitik stützt die exportorientierte Wirtschaft, indem für ausländische Unternehmen der Kauf von Schweizer Waren attraktiv bleibt. Importierte Waren und Dienstleistungen dagegen können mit einem schwächeren Franken tendenziell teurer werden, zum Beispiel Modeartikel, Elektronikgeräte oder Reisen ins Ausland.

Über die letzten zwei Monate gesehen, sank der Wert des Schweizer Frankens tendenziell leicht gegenüber dem US Dollar nach einer Aufwertungsphase im Februar; am Tag des Zinsentscheids der SNB büsste der Franken gegenüber dem Vortag 0,5 Prozent ein, sodass ein Dollar 0,803 Franken kostete. Quelle: Google Finance
Der Referenzzinssatz für Mieten wurde Anfang September 2025 auf 1,25 Prozent gesenkt, ein Wert, der seither bei den dreimonatlichen Beurteilungen durch das Bundesamt für Wohnungswesen unverändert blieb, letztmals am 1. Juni 2026. Wer als Mieterin und Mieter einen Mietzins bezahlt, der gemäss Mietvertrag auf einem Referenzzinssatz von 1,5 Prozent oder mehr basiert, kann beim Vermieter ein Begehren auf Mietzinssenkung stellen. Der hypothekarische Referenzzinssatz für Mieten reagiert viel träger als der Leitzins und folgt ihm nicht automatisch. Das Bundesamt für Wohnungswesen wird den Referenzzinssatz nächstes Mal am 1. September 2026 bekanntgeben.
Die Hypothekarzinsen sind im Zeitraum von einem Jahr tendenziell leicht angestiegen. Im Juni 2025 bezahlte man für eine fünfjährige Festhypothek im Schnitt 1,31 Prozent Zinsen. Nach einem Höchststand Mitte Mai um die 1,68 Prozent sanken sie aber wieder auf aktuell 1,56 Prozent.
Wenn Sie Ihr Eigenheim mit einer SARON-Hypothek finanziert haben, verändert sich wenig, denn der SARON ist an den Leitzins gekoppelt. Eine SARON-Hypothek kostet aktuell (Stand 18. Juni 2026) mindestens 0,78 Prozent (-0,04 Prozent* plus 0,8 bis 1,3 Prozent Marge, die von der Bonität des Kunden abhängt).
Wenn Sie Ihr Wohneigentum mit einer Festhypothek finanziert haben oder Ihren Immobilienkauf mit einer Festhypothek finanzieren möchten, ändert sich weiterhin kaum etwas. Die Hypothekarzinsen sanken bereits 2024 deutlich und liegen nach einem kurzen Anstieg im ersten Quartal 2025 wieder vergleichsweise tief.
Die tiefen Zinsen öffnen viel Spielraum bei der Finanzierung eines Hauses oder einer Wohnung. Die Immobilienpreise bleiben wegen des Zuwanderungsdrucks, des beschränkten Bodens und des knappen Angebots an freiem Wohnraum hoch. Auch die Ablehnung der sogenannten 10-Millionen-Initiative in der Schweiz im Juni trägt dazu bei, dass Wohnraum in der Schweiz ungebrochen begehrt bleibt.
Die Kosten für Immobilien dürften weiter steigen, die Hypothekarzinskosten sich eher seitlich bewegen. Zurzeit erhält man eine fünfjährige Festhypothek beim tiefsten Anbieter bereits für 1,11 Prozent.
Das günstige Zinsumfeld macht es für Wohneigentümer und Käufer aus Finanzierungsperspektive weiterhin attraktiv, eine Hypothek abzuschliessen. Wie historisch üblich, ist eine SARON-Hypothek meist günstiger als eine Festhypothek. Eine Ausnahme stellte die Periode zwischen Oktober 2023 und Dezember 2024 dar.
* Indikative Zinssätze am 18. Juni 2026 um 14 Uhr. Die Zinssätze hat UBS key4 mortgages auf Basis dieser Parameter festgelegt: Kanton Zürich, Kreditsumme 500'000 Franken, Tragbarkeit 20 Prozent, Belehnung 50 Prozent, Auszahlungsdatum 19. Juni 2026. Diese Zinssätze sind kein verbindliches Finanzierungsangebot.
Der SARON-Referenzzinssatz ist direkt an den Leitzins gekoppelt und kann schwanken. Deshalb eignen sich SARON-Hypotheken für Wohneigentümer, die mit Zinsschwankungen leben können und über einen gewissen finanziellen Spielraum verfügen. Eine Festhypothek dagegen ist weniger Schwankungen ausgesetzt. Sie empfiehlt sich Wohneigentümerinnen und -eigentümern, die Wert auf hohe Sicherheit legen und langfristig präzise budgetieren möchten.
Die Nachfrage nach Immobilien bleibt hoch. Der UBS Real Estate Bubble Index beurteilt das Risiko einer allfälligen Immobilienblase in der Schweiz. Im Mai 2026 vermeldete er eine Steigerung der Preise für Wohneigentum im 1. Quartal 2026 um 3,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Im 1. Quartal 2026 stieg er von 0,46 auf 0,69 Indexpunkte. Dies war der zweite – im historischen Vergleich starke – Quartalsanstieg in Folge. Das Risiko einer Immobilienblase stuft die UBS aber unverändert als moderat ein. Der Index liegt weiterhin deutlich unter dem Wert von Anfang der 1990er-Jahre (2,34), als Immobilien in der Schweiz bis zu 40 Prozent an Wert verloren.
Für die nächsten Quartale erwartet die UBS trotz attraktiver Finanzierungsbedingungen eine Verlangsamung der Preisanstiege bei Eigenheimen. Das Wirtschaftswachstum in der Schweiz drohe weiter an Dynamik zu verlieren, und die steigende Unsicherheit in Bezug auf Arbeitsplätze und Einkommen dürfte sich negativ auf die Nachfrage nach Eigenheimen auswirken. «Für die Jahre 2026 und 2027 gehen wir als Folge der angespannten Tragbarkeit von Wohneigentum von einer leichten Abschwächung der Preisanstiege auf rund 3 Prozent aus.»
Die Experten der UBS beurteilen die Schweiz weiterhin als sehr wettbewerbsfähig, sodass Wirtschaft und Bevölkerung langfristig weiter stark wachsen werden. Das verteuert in der Tendenz auch die Immobilienpreise. Kurz- und mittelfristig sei aber nicht mit starken Preisanstiegen zu rechnen. Aktuell bestehe zudem kein Immobilienblasenrisiko in der Schweiz.
In ihrer eigenen Immobilienprognose vom April 2026 rechnet die Zürcher Kantonalbank ZKB für 2026 mit 45'000 neu erstellten Wohnungen in der Schweiz. In den Jahren 2024 und 2025 wurden jeweils rund 40'000 Wohnungen errichtet. Die Bank rechnet gleichzeitig damit, dass die Preise für Wohneigentum um 3,5 Prozent steigen werden, was eine leichte Abschwächung gegenüber den 4,9 Prozent im Vorjahr bedeutet. Dies bei einem gegenüber 2025 unverändert tiefen Referenzzinssatz von 1,25 Prozent.
Wie oben ausgeführt, rechneten die meisten Marktteilnehmer mit der angekündigten Nullzinsrunde der SNB.
Petra Tschudin, Mitglied des Direktoriums der Schweizerischen Nationalbank, beurteilte am 18. Juni die Wirtschaftsaussichten für die Schweiz: «Angesichts des Konflikts im Nahen Osten zeigte sich die Wirtschaftsentwicklung in der Schweiz widerstandsfähig. So wuchs das Bruttoinlandprodukt (BIP) im ersten Quartal solide.» Gemäss der SNB wurde das Wirtschaftswachstum durch die verarbeitende Industrie gestützt, auch die Dienstleistungen und der Bau trugen zum Wachstum bei. Trotz einer insgesamt positiven Entwicklung stieg die Arbeitslosigkeit seit der letzten Lagebeurteilung etwas an. «In den kommenden Quartalen dürfte die moderatere Entwicklung der Weltwirtschaft das Wachstum in der Schweiz dämpfen, während unsere Geldpolitik stützend wirkt. Mittelfristig liefert die erwartete Verbesserung der internationalen Konjunktur einen Wachstumsimpuls.»
Für das Gesamtjahr 2026 rechnet die SNB aktuell mit einem Wachstum von rund 1 Prozent, für 2027 erwartet sie rund 1,5 Prozent. Als Hauptrisiko für die Wirtschaftsaussichten in der Schweiz beurteilt die SNB Entwicklungen in der Weltwirtschaft. «Insbesondere könnte sich die Lage im Nahen Osten erneut zuspitzen und die globale Wirtschaftsaktivität stärker bremsen. Auch könnte der Aufwertungsdruck auf den Franken wieder zunehmen. Darüber hinaus ist die US-Handelspolitik weiterhin ein Unsicherheitsfaktor.» Martin Schlegel ergänzte: «Mit der Ausweitung der Zinsdifferenzen zum Ausland hat der Franken etwas an Wert verloren. Die geopolitische Lage bleibt jedoch unsicher. Das Risiko von starkem Aufwertungsdruck besteht somit weiterhin. Bei Bedarf ist unsere Bereitschaft am Devisenmarkt zu intervenieren daher erhöht.»
Prognosen für die künftige Hypothekarzinsentwicklung sind immer mit Unsicherheiten behaftet. Nach der überraschend starken Senkung des SNB-Leitzinses im Dezember 2024 dürften sich die Zinsen wie seit nunmehr über einem Jahr eher seitwärts bewegen und auf niedrigem Niveau stabil bleiben. Die nächste Lagebeurteilung werden die Währungshüter im September 2026 publizieren.
Unsere Hypothekarzinsprognose bis Ende 2026:
*Indikative Zinssätze am 18. Juni 2026 um 14 Uhr. Die Zinssätze hat UBS key4 mortgages auf Basis dieser Parameter festgelegt: Kanton Zürich, Kreditsumme 500'000 Franken, Tragbarkeit 20 Prozent, Belehnung 50 Prozent, Auszahlungsdatum 19. Juni 2026. Diese Zinssätze stellen kein verbindliches Finanzierungsangebot dar.
Langzeitstudien zeigen: In der Vergangenheit waren Geldmarkthypotheken wie die SARON-Hypothek günstiger als Festhypotheken. Von Oktober beziehungsweise November 2023 bis Januar 2025 waren jedoch kurz- und langfristige Hypotheken günstiger als eine SARON-Hypothek. Diese aussergewöhnliche Phase endete im Januar dieses Jahres.
Es herrschen weiterhin attraktive Hypothekarkonditionen. Der Zeitpunkt bleibt attraktiv, ein Eigenheim oder eine Eigentumswohnung langfristig zu günstigen Konditionen zu finanzieren. Ein Blick auf die historische Entwicklung der Hypothekarzinsen lässt darauf schliessen, dass es sich aktuell lohnen kann, für die Finanzierung von Wohneigentum eine Festhypothek mit einer längeren Laufzeit von 5 oder 10 Jahren in Betracht zu ziehen.
Bei einem Entscheid für bestimmte Hypothekarmodelle empfiehlt es sich immer, die eigene familiäre und finanzielle Situation einzubeziehen und sich von einer Fachperson beraten zu lassen – zum Beispiel von unseren Immobilien-Experten. Auch unser Mietkauf-Modell kann eine spannende Alternative darstellen: Mit dem smarten Rent-to-buy Modell können Sie sich den Traum vom Eigenheim bereits heute erfüllen, selbst wenn Sie nur 10 Prozent Eigenmittel mitbringen.
Achtung: Durch die Abschaffung des Eigenmietwerts frühestens ab 2028 in der Schweiz kann sich die ideale Finanzierungsstrategie individuell stark verändern. Wir empfehlen Ihnen, sich rasch mit Finanzierungs- und Sanierungsfragen bei Wohneigentum auseinanderzusetzen. Lesen Sie auch unseren Blogbeitrag zur Abschaffung des Eigenmietwerts.
Sinnvollerweise setzen Wohneigentümer nicht alles auf eine Hypothek. Verteilen Sie die Finanzierung lieber auf verschiedene Hypothekarmodelle und Laufzeiten. So streuen Sie Ihr Zinsrisiko und minimieren die Gefahr, im ungünstigsten Moment die ganze Summe erneuern zu müssen, zum Beispiel in einer Hochzinsphase. UBS key4 mortgages empfiehlt diesen Mix:
Der UBS Real Estate Bubble Index beurteilt die aktuelle Situation für verkaufswillige Wohneigentümer als aussichtsreich: Für 2026 erwartet die UBS einen Preisanstieg von 3 Prozent für Eigenheime. Falls Sie den Verkauf von Wohneigentum planen, ist jetzt ein guter Zeitpunkt. Nutzen Sie dafür mit Vorteil zum Beispiel unsere kostenlose Verkaufspreisberatung oder unsere Maklerempfehlungen. Unsere Immobilienexpertinnen beraten Sie unabhängig und empfehlen Ihnen Maklerinnen und Makler, die den Immobilienmarkt in Ihrer Region fundiert kennen und Sie jederzeit kompetent durch den Verkaufsprozess begleiten.
Wie Sie Ihr Wohneigentum finanzieren oder refinanzieren, hängt von viel mehr Faktoren als nur vom aktuellen Zinssatz ab. eine mindestens so wichtige Rolle bei der Wahl des richtigen Hypothekarmodells und der richtigen Laufzeiten spielen Ihre persönliche und finanzielle Situation, Zukunftspläne, Risikofähigkeit und Einschätzung der Hypothekarzinsentwicklung. Nicht zuletzt sollten Sie bei der Evaluation der richtigen Finanzierung Ihres Wohneigentums unbedingt die Auswirkungen der Abschaffung des Eigenmietwerts einbeziehen.
Lassen Sie sich von einer Fachperson beraten und vergleichen Sie Angebote, Leistungen und Preise. Nicht immer ist das auf den ersten Blick günstigste Angebot auch das beste für Sie.
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