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Zimmer- und Gartenpflanzen – die richtigen Tipps zur richtigen Zeit

Sobald Sie Ihre Zimmer- und Gartenpflanzen erfasst haben, können Sie diese ganz einfach in Ihrem MyHouzy Profil managen. Sie erhalten dabei für alle Pflanzen individuelle Tipps und haben stets im Blick, wann was zu tun ist. Wie oft Sie Ihre Pflanzen giessen, düngen oder zurückschneiden sollten und auch zu welcher Jahreszeit Sie das machen sollten, finden Sie ganz einfach unter "Meine Pflanzen". Testen Sie es am besten direkt aus und machen Sie Ihre Pflanzen glücklich.

Glückliche Zimmer- und Gartenpflanzen dank dem Houzy Pflanzenmanager

Invasive Pflanzen erkennen und bekämpfen – mit dem einzigartigen Neophyten-Checker (coming soon)

In der Schweiz gibt es über 600 gebietsfremde Pflanzen. Diese sogenannten Neophyten können invasiv sein und ökologische, gesundheitliche und ökonomische Schäden verursachen. Einheimische Pflanzen können verdrängt werden und dadurch auch zu wirtschaftlichen Aufwänden führen. Zudem gibt es auch Neophyten, die bei Menschen und Tieren gesundheitliche Schäden verursachen können. Gemäss Bundesamt für Statistik belaufen sich die jährlichen Kosten zur Bekämpfung dieser Pflanzen auf bis zu CHF 90 Millionen Schweizer Franken.

Insbesondere durch die Globalisierung und die Klimaerwärmung nimmt die Verbreitung invasiver gebietsfremder Arten in der Schweiz immer mehr zu. Jetzt fordert der Bund auch Privatpersonen aufgefordert mitzuhelfen bei der Bekämpfung der Neophyten. In der Schweiz gibt es rund 600 Neophyten-Arten, 58 davon sind invasiv, also problematisch. Davon wiederum 17 sind in Schweizer Gärten anzutreffen, wobei 4 besonders häufig vorkommen. Erfassen Sie jetzt direkt eine Pflanze um zu prüfen, ob es sich um einen Neophyten handeln könnte oder lesen sie mehr zu den 4 häufigsten Neophyten in Schweizer Gärten.

Mit dem Houzy Pflanzenmanager können Sie Neophyten ganz einfach erkennen, indem Sie die Pflanze fotografieren oder ein Bild hochladen. Sie kriegen dann auch direkt Tipps, wie Sie mit der Pflanze umgehen können. Jetzt Pflanze erfassen

Houzy Pflanzenmanager - So funktioniert's

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1.Pflanze erfassen

Sie können Pflanzen ganz einfach fotografieren oder per Texteingabe erfassen. Unsere Datenbank mit über 60'000 Einträgen erkennt auch Ihre Pflanze direkt.

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2.Pflanze erkennen

Unser System erkennt Ihre Pflanze direkt, sortiert sie in die entsprechende Gattung und bereitet die Informationen übersichtlich in Ihrem persönlichen Profil auf.

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3.Pflanzentipps erhalten

Sie erhalten wichtige Tipps und Hinweise zu der erfassten Pflanze - sei es Pflegetipps zu Zimmer- oder Gartenpflanzen oder Beseitigungstipps zu Neophyten.

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Das sind die 4 häufigsten invasiven Neophyten in Schweizer Gärten

1. Buddleja, Sommerflieder oder Schmetterlingsstrauch (lat. Buddleja davidii)

Der Sommerflieder ist ein verholzender Strauch und kann über 3 Meter gross werden. Die verzweigten Triebe enden in einer vielblütigen Rispe. Er blüht vom Juli bis September und bildet pro Strauch bis zu 3 Mio. Samen. Im Winter frieren seine Äste oft stark zurück. Das beeinträchtigt den Strauch aber kaum, da sein Strunk die Kälte in der Regel gut übersteht und im Frühling wieder neu austreibt. Ursprünglich stammt er aus China und dem Tibet. Er wird als Zierpflanze immer noch häufig verkauft und angepflanzt. Da die Blüten des Sommerflieders reichlich Nektar produzieren wird er von Schmetterlingen, verschiedenen Bienenarten und anderen Insekten gerne besucht. Seine Verbreitung findet hauptsächlich durch den Wind statt, der die leichten Samen weit mit sich trägt. Zur Keimung brauchen die Samen offene Stellen. Somit findet man den Sommerflieder hauptsächlich auf Schuttplätzen, entlang von Schienen und Strassen und im Schotter von Flüssen und Bächen.

Durch den intensiven Geruch der Blüten werden zahlreiche Schmetterlinge angelockt. Dies sind in der Regel nur häufige Arten. Da der Sommerflieder in Flussauen oft grosse, dichte Bestände bildet, kann er dort die wertvolle auenspezifische Pflanzenwelt verdrängen. Dadurch fehlen die Futterpflanzen der Raupen von seltenen Schmetterlingen und der Sommerflieder wirkt sich so negativ auf die Schmetterlingspopulationen aus. Sonst ist er nach dem heutigen Wissensstand für Mensch und Tier ungefährlich.

Im Garten sollten die verblühten Rispen vor der Samenreife abgeschnitten und in die Kehrichtverbrennung gegeben werden. In der freien Natur kann der Sommerflieder durch Rodung beseitigt werden. Hierbei ist zu beachten, dass durch den Samenvorrat im Boden auch noch Jahre nach der Entfernung immer wieder Jungpflanzen auftreten können. Eine mehrjährige Nachkontrolle ist somit unerlässlich.

2. Essigbaum (lat. Rhus typhina)

Der Essigbaum stammt aus Nordamerika und wird maximal 8 m hoch. Er ist zweihäusig, d.h. es gibt männliche und weibliche Pflanzen mit den entsprechenden Blüten. Die jungen Triebe sind dicht filzig behaart. Als Ziergehölz wurde er oft und gern in Gärten angepflanzt, denn die rotgelbe Herbstfärbung seiner Blätter ist sehr attraktiv. Der Essigbaum breitet sich hauptsächlich durch Wurzelausläufer aus und kann daraus dichte Bestände bilden.

Mit Gartenerde kann Wurzelbrut in die freie Natur gelangen, wo der Essigbaum dann in dichten Beständen verwildert. Dadurch verdrängt er die einheimische Pflanzenwelt. Zudem ist sein Milchsaft bei Einnahme schwach giftig und er kann auch Haut- und Augenentzündungen verursachen.

Kleinere Einzelpflanzen müssen ausgerissen oder ausgegraben werden. Erde mit Wurzelausläufern oder ausgerissenes Pflanzen­material muss in die Kehrichtverbrennung gegeben werden. Grössere Sträucher können durch Ringeln der Rinde erfolgreich bekämpft werden. Vom Fällen ist abzuraten, da danach die Wurzelbrut massiv ausschlägt. Wenn diese Schösslinge nicht regelmässig entfernt werden, kann ein dichter Essigbaumwald entstehen. Eine regelmässige, aufwändige Nachkontrolle ist daher unerlässlich.

3. Götterbaum (lat. Ailanthus altissima)

Der Götterbaum stammt ursprünglich aus Ostasien. Er kann bis zu 25 m hoch werden. Wie der Essigbaum ist er zweihäusig, d.h. es gibt männliche und weibliche Pflanzen mit den entsprechenden Blüten. Er ist raschwüchsig und bildet viele Ausläufer und Stockausschläge aus. Er verbreitet sich aber auch sehr effizient durch Samen. Vor allem wenn der Götterbaum gefällt wird, werden zahlreiche Stockausschläge gebildet.

Mit Gartenerde können Ausläufer in die freie Natur gelangen, wo der Götterbaum dann in dichten Beständen verwildert und die heimischen Pflanzen verdrängt. Er kann sogar durch Asphalt wachsen und somit die Strassen schädigen.

Kleinere Einzelpflanzen müssen ausgerissen oder ausgegraben werden. Erde mit Wurzelausläufern oder ausgerissenes Pflanzenmaterial muss in die Kehrichtverbrennung gegeben werden. Grössere Götterbäume müssen durch Ringeln der Rinde bekämpft werden. Wie beim Essigbaum ist vom Fällen abzuraten, da danach die Wurzelbrut massiv ausschlägt. Wenn diese Schösslinge nicht regelmässig entfernt werden, kann ein dichtes Götterbaumgehölz entstehen. Eine regelmässige, aufwändige Nachkontrolle ist daher auch hier unerlässlich.

4. Kirschlorbeer (lat. Prunus laurocerasus)

Der Kirschlorbeer ist in Asien beheimatet und wird in Gärten sehr häufig als Hecken- und Zierpflanze angepflanzt. Er ist ein immergrüner Strauch von 3 bis etwa 8 m Höhe mit glänzenden, lederartigen Blättern und bildet zarte, weisse Blüten. Diese erscheinen von April bis Juni und oft nochmals im Herbst. Die Früchte des Kirschlorbeers sind Kirschen, die zur Reifezeit schwarz sind.

Durch illegale Entsorgung von Gartenmaterial gelangt der Kirschlorbeer in die freie Natur. Seine Kirschen werden gerne von Vögeln gefressen, wodurch er weiter verbreitet wird. Die ganze Pflanze, mit Ausnahme des Fruchtfleisches, ist giftig!

Kleinere Einzelpflanzen ausreissen oder ausgraben, grosse Pflanzen roden. Nachkontrollen sind nötig, da Stockausschläge gebildet werden können. Das Material muss verbrannt werden oder in eine Kompostieranlage mit Hygienisierung oder in eine Vergärungsanlage gegeben werden. Als einheimische Ersatzpflanzen können z.B. Liguster oder Buchs angepflanzt werden.

Quelle zu Pflanzen: neophyt.ch