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Kosten für Plattenleger und Preise für Plattenlegerarbeiten

12.5.2022
  1. Lebensdauer von Fliesen, Platten und Plättli
  2. Materialkosten für Fliesen, Platten und Plättli
  3. Arbeitskosten für den Plattenleger
  4. Platten selbst verlegen oder verlegen lassen?
  5. Vergleichen Sie Äpfel mit Äpfeln



Ein neuer Natursteinboden für den Gartensitzplatz, Fliesen als Spritzschutz in der Küche, Feinsteinplatten an den Badezimmerwänden oder eine Natursteinwand im Wohnzimmer verändern Ihr Zuhause grundlegend. Darum sollten sie mit einem Plattenleger reden, bevor sie einzelne Zimmer oder das ganze Haus beziehungsweise die ganze Wohnung renovieren. Zum einen berät er sie fachmännisch bei der Auswahl, zum anderen verlegt er jeden Boden- oder Wandbelag professionell und sie erhalten zu Beginn schon mal eine grobe Idee der zukünftig anfallenden Kosten.

Houzy Advice

Gut zu wissen

In der Schweiz sagen wir Platten oder Plättli und immer häufiger auch Fliesen, in Deutschland und in Österreich heissen die Plättli Fliesen oder Platten.

Houzy Hint

Tipp

Wenn Sie mehr über Platten im Garten oder Naturstein in Küche und Bad wissen wollen, lesen Sie unsere Artikel "Der richtige Bodenbelag für Balkon, Gartensitzplatz oder Terrasse" und "Was Sie über Naturstein im Bad und in der Küche wissen sollten".

Lebensdauer von Fliesen, Platten und Plättli

Viele Wohneigentümerinnen und Wohneigentümer ersetzen einen Wand- oder Bodenbelag, bevor er das Ende seiner Lebensdauer erreicht hat. Keramik hält in der Regel 30 Jahre, Naturstein 30 bis 40 Jahre und Feinsteinzeug 40 Jahre. Das ist länger, als die meisten Platten modern sind, zum Einrichtungsstil passen oder den Bewohnerinnen und Bewohnern gefallen. Aktuell sind Grossformate gefragt, weil sie kleinere Räume grösser wirken lassen, weniger Fugen haben und darum einfacher zu reinigen sind.

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Materialkosten für Fliesen, Platten und Plättli

Die Kosten hängen natürlich sehr stark vom Material ab. Drei Beispiele:

  • Feinstein kostet 30 bis 150 Franken pro Quadratmeter*
  • Keramik kostet 25 bis 200 Franken pro Quadratmeter*
  • Naturstein kostet 50 bis 500 Franken pro Quadratmeter*

* Diese Werte sind nur Richtwerte. Für eine genauere Kostenschätzung fragen Sie unsere Plattenleger.

Houzy Advice

Gut zu wissen

Plattenleger runden die Boden- oder Wandfläche auf, weil sie mehr Platten für Verschnitt und Reserve brauchen. Mehr als 15 Prozent sollten sie aber nicht draufschlagen.

Houzy Hint

Tipp

Standardformate kosten in der Regel weniger als spezielle Formen und Grössen. Ausserdem sind sie einfacher zu verlegen, das senkt die Kosten für den Plattenleger.

Plattenleger Werkzeug und Material
Die Arbeitskosten hängen von vielen Faktoren ab. Je nach Material braucht der Plattenleger spezielles Werkzeug.

Arbeitskosten für den Plattenleger

Die Kosten hängen vom Plattentyp, der Plattengrösse und den Gegebenheiten vor Ort ab. Letztlich bestimmt der Aufwand die Kosten. Naturstein beispielsweise ist aufwendiger zu verlegen als Keramik. Je nach Platte braucht der Plattenleger auch anderes Werkzeug und Material, zum Beispiel speziellen Kleber, Fugenmörtel oder verträgliche Silikondichtmasse. Ein kurzer Überblick über die Kosten für das Verlegen von Standard-Formaten:

  • Feinstein kostet 70 bis 100 Franken pro Quadratmeter*
  • Keramikplatten kosten 70 bis 100 Franken pro Quadratmeter*
  • Naturstein kostet 90 bis 110 Franken pro Quadratmeter*
  • Grundieren kostet 8 bis 12 Franken pro Quadratmeter*
  • Abdichten kostet 40 bis 60 Franken pro Quadratmeter*, das Bad abdichten kostet mehr als den Balkon abdichten 

* Alle Werte sind nur Richtwerte. Kleine, grosse und spezielle Formate kosten in der Regel mehr, da der Plattenleger vermutlich mehr Zeit und/oder mehr Personal braucht. Für eine genauere Kostenschätzung fragen Sie unsere Plattenleger.

Houzy Advice

Gut zu wissen

Jeder Plattenleger kann Keramikplatten verlegen. Ein Natursteinboden ist schwieriger. Darum brauchen Sie einen erfahrenen Plattenleger. Am besten schauen Sie sich Referenzen an.

Houzy Hint

Tipp

Alle Handwerker, auch Plattenleger, verrechnen ihre Fahrzeit. Darum ist es sinnvoll, wenn Sie einen Plattenleger aus Ihrer Region beauftragen, der nicht weit fahren muss.

Selbst verlegen oder verlegen lassen?

Platten legen ist schwieriger als viele ahnen. Zuerst müssen alle Plättli gründlich entfernt und Risse oder Unebenheiten ausgebessert werden. Danach muss der Boden absolut schmutz- und fettfrei gereinigt werden, damit die Grundierung haftet. Erst dann können die Fliesen mit Mörtel oder Kleber verlegt und mit Fugenmörtel verfugt werden. Das braucht Fachwissen, Geduld und viel Zeit. Besonders, wenn die Platten zugeschnitten werden müssen, weil das Zimmer keine rechten Winkel hat oder die Fliesen um eine Toilettenschüssel herum verlegt werden müssen. Ausserdem muss man sich gut überlegen, wo man anfängt, damit die Fugen bei Verengungen oder Übergängen zu anderen Räumen aufgehen und schön aussehen. Fehler können mehr kosten als Sie mit DIY sparen. Ein unebener Untergrund, ein falscher Kleber und/oder fehlende Dilatationsfugen können beispielsweise zu Schäden führen. Darum zahlt es sich aus, einen professionellen Plattenleger zu beauftragen.

Houzy Hint

Tipp

Wollen Sie wenigstens den Untergrund selbst vorbereiten? Reden Sie zuerst mit Ihrem Plattenleger. Allenfalls hat er Bedenken oder lehnt den Untergrund ab, wenn er mit der Arbeit beginnen müsste. Das führt zu Konflikten und Verzögerungen.

Küche mit Natursteinboden
In der Küche verlegt der Plattenleger alle Bodenplatten und, falls gewünscht, Fliessen als Spritzschutz hinter der Arbeitsplatte.

Vergleichen Sie Äpfel mit Äpfeln

Sie können mit wenigen Angaben drei geprüfte Plattenleger aus Ihrer Region um Offerten bitten. Je nach Projekt kommen sie vorbei, begutachten den Untergrund, nehmen Mass, beraten Sie über Material, Formen und Farben, berechnen die Materialkosten und schätzen ihren Aufwand. Achten Sie bei jeder Offerte darauf, ob alle Leistungen mit Ihrer Anfrage übereinstimmen, das Angebot vollständig ist und alle Arbeits- und Materialkosten, aber auch Anfahrtskosten, Spesen, Stundensatz für Zusatzarbeiten und Zahlungsbedingungen enthalten sind. Das günstigste Angebot ist nicht immer das beste Angebot.


 
Ein Gartensitzplatz oder Gehweg im Garten aus Granit, Marmor oder Quarzit? Pflegeleichte Keramik- oder Feinsteinplättli im Bad? Ein Terrakottaboden für die neue Küche im toskanischen Stil? Reden Sie mit einem Plattenleger aus dem Houzy-Netzwerk über Ihre Pläne.

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