Badezimmerplanung: 13 Tipps für Ihr neues Traumbad

3.6.2021
Badezimmer planen
  1. Tipp 1: Lassen Sie sich genügend Zeit
  2. Tipp 2: Analysieren Sie Ihre Bedürfnisse
  3. Tipp 3: Schauen Sie sich den Grundriss an
  4. Tipp 4: Schreiben Sie Ihre Wünsche auf
  5. Tipp 5: Lassen Sie sich inspirieren
  6. Tipp 6: Badewanne oder Dusche?
  7. Tipp 7: WC ist nicht gleich WC
  8. Tipp 8: Waschtisch und Unterschrank
  9. Tipp 9: Seien Sie vorsichtig mit den Plättli
  10. Tipp 10: Achten Sie auf das richtige Licht
  11. Tipp 11: Richten Sie das Bad wohnlich ein
  12. Tipp 12: Keine Macht den Schimmelpilzen
  13. Tipp 13: Beauftragen Sie einen Badspezialisten
  14. Die smarte Alternative: Habitects
  15. In nur zehn Minuten zum Traumbad


Besitzen Sie ein älteres Haus oder eine ältere Eigentumswohnung oder wollen Sie ein älteres Objekt kaufen? Dann haben Sie sich bestimmt schon Gedanken über das Bad gemacht. Zum Beispiel, weil sich Ihr Wohnstil verändert hat, Sie mehr Sport treiben und darum lieber duschen als baden oder weil die Apparate und Installationen älter als 20 Jahre sind. Sanitärinstallationen halten gemäss Lebensdauertabelle 20 bis 40 Jahre, Sanitärapparate 20 bis 50 Jahre. Gute Gründe für ein neues Badezimmer gibt es also mehr als genug. Wir haben die wichtigsten Tipps für eine sinnvolle Badplanung für Sie zusammengestellt.

Tipp 1: Lassen Sie sich genügend Zeit

Nehmen Sie sich so viel Zeit für die Badplanung, wie Sie brauchen, und schlafen Sie lieber einmal zu viel darüber als einmal zu wenig. Zum einen wollen Sie sich 15 bis 20 Jahre oder noch länger wohl fühlen in Ihrem neuen Badezimmer, zum anderen kostet die Badezimmer-Renovation verhältnismässig viel Geld. Je kleiner das Badezimmer, desto wichtiger die Badplanung.

Tipp 2: Analysieren Sie Ihre Bedürfnisse

Wer braucht das neue Badezimmer? Ein Bad für zwei Erwachsene muss andere Bedürfnisse erfüllen als ein Badezimmer für eine fünfköpfige Familie. Und falls ältere Menschen oder Menschen mit Handicap das Bad benutzen, sollten Sie bei der Badplanung auch an die Barrierefreiheit (Dusche, Möbel, Toilette, Zugang) denken.

Badezimmer planen: Modernes Badezimmer
Ein Badezimmer im zeitlosen Design mit einer barrierefreien Dusche.

Tipp 3: Schauen Sie sich den Grundriss an

Beschaffen Sie sich den Grundriss (auf Papier oder elektronisch) oder zeichnen Sie ihn und kontrollieren Sie alle Masse. So sehen Sie, wieviel Platz Sie haben, ob der Platz für eine Regenwalddusche reicht oder ob Sie eine Wand einreissen und aus dem Bade- und Schlafzimmer ein offenes Zimmer machen wollen.

Tipp 4: Schreiben Sie Ihre Wünsche auf

Wie sieht Ihr Traumbadezimmer aus? Schreiben Sie auf, was für Sie wichtig ist. Zum Beispiel ein Doppelwaschtisch mit schnörkellosen Armaturen und viel Ablagefläche, eine platzsparende Eckbadewanne mit Sprudeldüsen oder feuchtigkeitsliebende Pflanzen, die von der Decke hängen wie in einem Regenwald.

Tipp 5: Lassen Sie sich inspirieren

Sobald Sie die Bedürfnisse, räumlichen Möglichkeiten und Wünsche kennen, sollten Sie sich Inspiration für die Badplanung holen. Blättern Sie sich durch Magazine, stöbern Sie auf Pinterest, besuchen Sie die Badausstellungen der Hersteller oder gestalten Sie Ihr Traumbad virtuell mit dem kostenlosen 3D-Badplaner von Habitects. Dokumentieren Sie, was Ihnen gefällt, und überlegen Sie sich, was für Sie machbar ist.

“badezimmerplanung-habitects”

Tipp 6: Badewanne oder Dusche?

Das ist für viele fast schon eine Glaubensfrage. Wenn Sie wenig Platz haben, ist eine Dusche naheliegend. Wenn der Platz für eine Badewanne reicht, Sie aber auch gerne duschen, kombinieren Sie Dusche und Badewanne. Und wenn Sie viel Platz haben, gönnen Sie sich beides. Vorlieben können sich ändern. Eine Wanne aus Stahl und Email ist langlebig und robust, pflegeleicht und unempfindlich gegen Kratzer.

Gut zu wissen: Entscheiden Sie sich für einen ebenen Boden mit rutschfester Oberfläche in der Dusche. Das sieht besser aus und ist sicherer. Vor allem für ältere Menschen oder Menschen mit Handicap.

Tipp 7: WC ist nicht gleich WC

Natürlich muss eine Toilette ins Bad passen. Noch wichtiger ist aber, dass sie pflegeleicht ist. Ein WC ohne Spülrand ist einfacher zu reinigen als eines mit. Ein an der Wand hängendes WC ist einfacher zu putzen als eines auf dem Boden, weil sich kein Schmutz in den Rillen zwischen Toilette und Boden festsetzt.

Badezimmer planen: Waschtisch mit Unterschrank
Je grösser der Waschtisch und der Unterschrank, desto mehr Ablagefläche und Stauraum haben Sie im Bad.

Tipp 8: Waschtisch und Unterschrank

Wählen Sie einen Waschtisch aus Sanitärkeramik oder Stahl und Email. Die Oberflächen bleiben makellos schön, weil sie hygienisch, trinkwasserneutral und widerstandsfähig sind. Mit einem grossen Waschtisch haben Sie mehr Ablagefläche. Ergänzen Sie den Waschtisch mit einem passenden Unterschrank und allenfalls einem Spiegelschrank, um Badezimmerartikel, Frotteewäsche und Hygieneartikel zu verstauen.

Tipp 9: Seien Sie vorsichtig mit den Plättli

Mit den Plättli, wie die Fliesen in der Schweiz heissen, verändern Sie den Charakter Ihres Badezimmers nachhaltig. Setzen Sie bei der Badplanung lieber auf zeitlose Farben und Materialien statt auf farbenfrohe Fliesen, die Ihnen in ein paar Jahren verleiden und den Marktwert des Hauses oder der Wohnung negativ beeinflussen können.

Tipp 10: Achten Sie auf das richtige Licht

Wenn Ihr Badezimmer Fenster hat, sollten Sie vor allem Tageslicht nutzen. Falls nicht und eine Badezimmer- eine Aussenwand ist, wäre es eine Überlegung wert, die Mauer durchzubrechen und ein Fenster einzubauen. Beim künstlichen Licht ist indirektes Licht besser, zum Beispiel in die Decke versenkte Spots.

Gut zu wissen: Das Licht am Waschplatz sollte Ihr Gesicht schattenfrei ausleuchten. Dafür eignen sich beispielsweise blendfreie LED-Lichtleisten oder -Leuchten.

Badezimmer planen: LED-Licht am Spiegel
Blendfreie LED-Lichtleisten am Waschplatz leuchten Ihr Gesicht schattenfrei aus.

Tipp 11: Richten Sie das Bad wohnlich ein

Das Badezimmer sollte alltagstauglich, funktional und wohnlich sein. Richten Sie Ihr Bad wie eine Ruheoase ein. Beispielsweise mit Baumwolle, Holz oder Leinen, abgestimmten Textilien, sanften Farben und, falls vorhanden, viel Tageslicht. Stellen Sie Möbel ins Bad, wenn Sie Platz haben. Zum Beispiel eine Sitzbank, die auch als Stauraum dient. Inzwischen gibt es sogar Parkettböden, die badezimmertauglich sind. Auch Pflanzen, die mit wenig Licht, hohen Temperaturen und viel Luftfeuchtigkeit klarkommen, machen Ihr Badezimmer im Handumdrehen wohnlicher. Dazu zählen Einblatt, Nestfarn und Orchideen.

Tipp 12: Keine Macht den Schimmelpilzen

Wenn Ihr Badezimmer kein Fenster hat, brauchen Sie eine Lüftung für den Luftaustausch. Entscheiden Sie sich für einen geräuscharmen elektrischen Lüfter mit Zeitschaltuhr oder besser mit Hygrometerschaltung. Sie misst die Feuchte und schaltet den Lüfter nur so lange ein, bis die feuchte Luft abgeführt ist.

Tipp 13: Beauftragen Sie einen Badspezialisten

Für die Badplanung engagieren Sie sinnvollerweise einen Innenarchitekten oder einen Sanitär mit Badplaner aus Ihrer Region. Der Badplaner oder Innenarchitekt plant Ihr neues Bad, zeichnet alle Grundrisse und Pläne, empfiehlt Sanitärapparate sowie -installationen und berät Sie in der Farb-, Material- sowie Produktwahl. Ein Sanitär mit Badplaner führt die komplette Renovation aus, ein Innenarchitekt arbeitet in der Regel mit einem Sanitär zusammen. Professionelle Unterstützung kostet natürlich Geld, dafür entlastet Sie ein Profi und vermeidet dank seiner Erfahrung sowie seinen Fach- und Produktkenntnissen Fehler, die Sie mehr Geld kosten können.

Die smarte Alternative: Habitects

Seit wenigen Monaten gibt es eine smarte und kostenlose Alternative für die Badzimmerplanung. Habitects, ein Startup aus Winterthur, hat einen digitalen Prozess entwickelt, mit dem Sie Ihr Badezimmer in drei Schritten renovieren: Sie gestalten das Bad mit intelligenten Algorithmen online, planen die Umsetzung mit Ihrer persönlichen Innenarchitektin und beauftragen einen geprüften Sanitärbetrieb mit der Badezimmer-Renovation. Die meisten dieser Betriebe sind auch Partner im Houzy Netzwerk.

Badezimmer planen: Badplaner von Habitects
Mit dem kostenlosen Badplaner von Habitects planen Sie Ihr Traumbad online.

In nur zehn Minuten zum Traumbad

Herzstück von Habitects ist das digitale Designtool, für das Sie sich nicht registrieren müssen. Sie gestalten Ihr Badezimmer mit dem Onlineplaner in einem einfachen und geführten Prozess. Sie können

  • Stil (Holz, Metall oder Naturstein),
  • Farbtöne (dunkel oder hell),
  • Stimmung (kühl oder warm),
  • Atmosphäre (beige, braune, hellgraue, weisse, schwarze, cremefarbene, blaue oder grüne Akzente),
  • Formen (rund oder eckig),
  • Design (belebt oder minimalistisch),
  • Badezimmergrösse (klein, mittel oder gross) und
  • Ausbaustandard (einfach, mittel oder gehoben)

definieren. Danach erarbeitet das smarte Designtool individuelle Vorschläge mit einem passenden Moodboard. Sobald Sie sich für eine Variante entschieden haben, wählen Sie die Ausstattung und erhalten Produktvorschläge mit Richtpreisschätzung. So stellen Sie in nur zehn Minuten Ihr Traumbad zusammen. Erst jetzt müssen Sie sich registrieren und können gleich einen Termin mit Ihrer Innenarchitektin vereinbaren, der Ihnen Ihr neues Bad mit einer 3D-Visualisierung präsentieren wird. Sobald Sie mit seinem Vorschlag einverstanden sind und die Visualisierungen freigegeben haben, geht das Dossier mit einer detaillierten Arbeitsmappe an den Sanitär. Sie müssen sich um gar nichts kümmern.

In Zusammenarbeit mit Habitects

Siroon Hirzel, Michel Bürki
Habitects AG

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