Alles was Wohneigentümer wissen müssen — Jeden ersten Donnerstag des Monats.
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Invasive Neophyten sind Pflanzenarten, die nicht einheimisch sind und sich unkontrolliert ausbreiten. In der Schweiz werden sie zunehmend zum Problem. Was auf den ersten Blick wie eine attraktive Gartenpflanze wirkt, kann einheimische Pflanzenarten verdrängen, die Artenvielfalt gefährden oder sogar gesundheitliche und wirtschaftliche Schäden verursachen.
Für Eigentümer von Häusern und Gärten ist es deshalb wichtig, problematische Pflanzen zu erkennen und zu entfernen. Mit dem Houzy Neophyten-Checker identifizieren Sie Pflanzen einfach per Foto und erfahren alles zur fachgerechten Bekämpfung und Entfernung.
Man muss unterscheiden zwischen «normalen» und «invasiven» Neophyten. Als Neophyten bezeichnet man generell Pflanzenarten, die ursprünglich nicht in Europa heimisch waren und nach 1492, also nach der Entdeckung Amerikas, durch den Menschen hierhergebracht und damit auch in die Schweiz eingeführt wurden. Die meisten der rund 550 Neophyten sind unproblematisch; sie haben sich in die heimische Flora integriert und bringen manchmal sogar wirtschaftlichen Nutzen. Zu ihnen zählen etwa die Edelkastanie, die Baumnuss oder die Kartoffel.
Einige Neophyten aber breiten sich stark und unkontrolliert in der Natur aus. Dort verdrängen sie einheimische Pflanzen und richten Schäden in der Tier- und Pflanzenwelt an. Diese Neophyten bezeichnet man als invasiv – als «eindringend».
Invasive Neophyten können die Natur und Umwelt erheblich schädigen. Zu den häufigsten Folgen ihrer kaum kontrollierbaren Ausbreitung gehören:
In der Schweiz investieren Gemeinden und Kantone jedes Jahr erhebliche Ressourcen in die Bekämpfung invasiver Arten.
In der Schweiz zählen rund 40 Arten zu den invasiven, also unerwünschten, sich rasch ausbreitenden Neophyten. Das sind einige der bekanntesten, die man in unseren Gärten und in der Natur antrifft:
| Invasiver Neophyt | Beschreibung |
|---|---|
| Kirschlorbeer | Der Kirschlorbeer wurde lange als immergrüner Sichtschutz verwendet. Durch seine starke Ausbreitung verdrängt er vielerorts einheimische Pflanzen.Vögel fressen die Beeren und verteilen die Samen durch den Kot in Wäldern und Naturschutzgebieten. |
| Sommerflieder | Der Sommerflieder ist wegen seiner Blüten beliebt, breitet sich jedoch rasch aus und kann Bachläufe sowie Flussauen überwuchern. |
| Essigbaum | Der Essigbaum bildet zahlreiche Wurzelausläufer und kann grosse Flächen besiedeln. Sein Milchsaft kann zudem gesundheitliche Beschwerden wie Hautentzündungen, Magen- und Darmbeschwerden, oder bei Spritzern in den Augen Bindehautentzündungen auslösen. Durch verschleppte Wurzelstücke breitet er sich ungewollt und rasch aus und kann in der Natur die einheimische Vegetation verdrängen. |
| Einjähriges Berufkraut | Das Einjährige Berufkraut gehört zu den am stärksten verbreiteten invasiven Pflanzen in der Schweiz. Es verdrängt heimische Wildpflanzen und breitet sich unkontrolliert an Wegrändern, Ufern, auf Magerwiesen und Weiden aus und verdrängt gefährdete einheimische Pflanzen. |
| Riesenbärenklau | Ein Hautkontakt mit dem Riesenbärenklau führt oft zu schmerzhaften Hautreaktionen, die einer Verbrennung 2. bis 3. Grades ähneln. Er bildet dichte Bestände und verdrängt durch seine Grösse häufig alle anderen Pflanzen, zum Beispiel einheimische Arten an Waldrändern. |
| Japanischer Staudenknöterich | Der Japanische Staudenknöterich wächst häufig entlang von Ufern, Strassen und Böschungen. Die invasive Art verdrängt die einheimische Flora und schadet so der Biodiversität. Ihre austreibenden Wurzeln können grosse Schäden an Gebäuden und Mauern verursachen. |
Viele Wohneigentümer unterschätzen die Geschwindigkeit, mit der sich invasive Pflanzen ausbreiten. Sie erfreuen sich vielleicht an den schönen Blüten einer Pflanze, am dichten Sichtschutz, den sie bildet, oder an ihrem charaktervollen Blattwerk.
Oft bemerkt man nicht, wie es sich auswirkt, wenn man einen invasiven Neophyten im eigenen Garten hat. Die Schäden, die er anrichtet, können weit entfernt entstehen, weil Vögel die Samen in Naturschutzgebiete oder Wälder tragen, wo sie einheimische Arten verdrängen. Sie können aber auch die heimische Tierwelt inklusive Insekten schädigen.
Viele Arten vermehren sich kaum sichtbar über Samen, Wurzelausläufer, Rhizome oder Pflanzenreste. Wir empfehlen jedem Gartenbesitzer und jeder -besitzerin, den eigenen Garten nach problematischen invasiven Neophyten zu untersuchen. Je früher Sie eine Pflanze erkennen, desto einfacher und günstiger lässt sie sich entfernen.
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Nicht jede invasive Pflanze lässt sich auf Anhieb erkennen. Unser Houzy Neophyten-Checker leistet da wertvolle Dienste. Knipsen Sie einfach mit Ihrem Handy ein Foto einer Pflanze, die Sie nicht kennen und von der Sie vermuten, es könnte sich um einen invasiven Neophyten handeln.
Anschliessend gibt Ihnen der Houzy Neophyten-Checker wertvolle Tipps, wie Sie die Pflanze fachgerecht entsorgen. Denn Vorsicht: Die unsachgemässe Entfernung kann dazu führen, dass sich die Pflanze erst recht ausbreitet (zum Beispiel, weil die Wurzeln zerhackt statt vollständig entfernt wurden).
So einfach geht's:
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Die richtige Bekämpfung eines unerwünschten und schädlichen invasiven Neophyten hängt von der jeweiligen Pflanzenart ab. Lassen Sie sich im Houzy Neophyten-Checker die richtigen Massnahmen zeigen, um die entsprechende Pflanze dauerhaft zu vernichten und ihre Ausbreitung wirksam zu verhindern.
Je nach Pflanzenart können folgende Massnahmen erforderlich sein:
Viele invasive Pflanzen gehören in den Kehricht. Sie dürfen nicht auf dem Kompost oder über die Grüngutabfuhr entsorgt werden, da sie sich dort weiterverbreiten und noch grösseren Schaden anrichten können.
Invasive Neophyten sind in vielen Schweizer Gärten weit verbreitet. Wer problematische Pflanzen frühzeitig erkennt und richtig bekämpft, schützt nicht nur den eigenen Garten, sondern leistet auch einen wertvollen Beitrag zum Erhalt der heimischen Biodiversität.
Der Umgang mit invasiven Neophyten ist gemäss einer Liste im Anhang der schweizerischen Freisetzungsverordnung (FrSV) in der Schweiz verboten. Das bedeutet: Es ist verboten, solche Pflanzen …
… zu verkaufen
… zu tauschen
… zu verschenken
… zu züchten
… anzupflanzen
… einzuführen
Der einzige erlaubte Umgang mit invasiven Neophyten ist ihre Bekämpfung. Nutzen Sie jetzt unseren kostenlosen Houzy Neophyten-Checker, um verdächtige Pflanzen in wenigen Sekunden per Foto zu identifizieren und Tipps zu ihrer Entfernung zu erhalten. Je früher Sie dies tun, desto effektiver tragen Sie dazu bei, die Ausbreitung problematischer Pflanzen zu verhindern.
Jetzt checken! Leisten Sie mit dem Houzy Neophyten-Checker einen wertvollen Beitrag zum Schutz von Mensch und Tier, Gebäuden und Mauern, von Land- und Forstwirtschaft. So helfen Sie mit, unsere heimische Flora und Fauna zu erhalten und die Biodiversität in der Schweiz zu fördern.
