Raumklima: So schützen Sie sich im Winter vor Viren

2.12.2021
Erkältete Frau
  1. Das ideale Raumklima im Winter
  2. Das Raumklima und Ihre Gesundheit
  3. Warum sind 40 bis 60 Prozent Luftfeuchtigkeit gesünder?
  4. Das Raumklima und Ihr Wohlbefinden
  5. Das Raumklima und Ihr Schlaf
  6. Das Raumklima und Ihre Leistungsfähigkeit
  7. So messen Sie die Luftqualität
  8. So senken Sie die Aerosolkonzentration wirksam
  9. Die 5 grössten Vorteile von Luftbefeuchtungssystemen



Sind Sie im Winter öfters erkältet? Sind Ihre Augen regelmässig gerötet? Trocknet Ihre Haut aus und wird rissig? Blutet Ihre Nase regelmässig? Schlafen Sie unruhig? Haben Sie Mühe, sich zu konzentrieren? Falls mindestens ein Punkt auf Sie – oder jemanden in Ihrem Haushalt – zutrifft, sollten Sie sich Gedanken über das Raumklima machen. Mit einem Luftbefeuchtungssystem verbessern Sie die Luftqualität nachhaltig und schützen sich wirksam vor Viren.  

Das ideale Raumklima im Winter

Im Winterhalbjahr verbringen wir fast den ganzen Tag in Innenräumen. Fachleute empfehlen eine relative Luftfeuchtigkeit von 40 bis 60 Prozent und eine Raumtemperatur von 20 bis 22 Grad in Wohnräumen. Während der Heizperiode ist die Luft in Innenräumen aber oft viel trockener. Das schadet unserem Wohlbefinden und vor allem unserer Gesundheit.

Das Raumklima und Ihre Gesundheit

Bakterien, Keime und Viren fühlen sich in trockener Luft wohl und vermehren sich schneller und stärker. Darum leiden wir in Räumen mit zu geringer Luftfeuchtigkeit häufiger unter Bronchitis, Grippe, Husten, Nebenhöhlenentzündungen oder Schnupfen. Ausserdem überleben Viren, Keime oder Bakterien in trockener Luft länger und Aerosole verbreiten sich einfacher. Jedes Mal, wenn wir atmen oder reden, aber auch wenn wir lachen, schreien oder singen, verteilen sich Aerosole in der Luft und könnenGrippeviren oder Sars-Cov-2-Viren übertragen. Besonders gut verteilen sich Aerosole in schlecht belüfteten Räumen und zu trockener Luft.

Warum sind 40 bis 60 Prozent Luftfeuchtigkeit gesünder?

Bei einer relativen Luftfeuchtigkeit unter 40 Prozent verdunstet Wasser schneller und die Aerosole kristallisieren aus. Dieser Prozess konserviert die Viren in den Aerosolen, welche dadurch länger schwebefähig werden und sich in Innenräumen wesentlich stärker ausbreiten. Dies steigert das Ansteckungspotential. Im Winter sinkt die Luftfeuchtigkeit in beheizten Räumen bis auf 20 Prozent oder tiefer. 40 bis 60 Prozent Luftfeuchtigkeit sind ideal, weil …

  • … Aerosole die Feuchtigkeit in der Luft binden, schwerer werden und zu Boden sinken.
  • … Aerosole eine ideale Salzlösung aufweisen, die die Viren deaktiviert.
  • … unser Immunsystem besonders effektiv arbeitet und Keime abwehrt, bekämpft und entfernt
Gut zu wissen: Eine relative Luftfeuchtigkeit zwischen 40 und 60 Prozent stärkt unsere Immunabwehr und verhindert, dass die Schleimhäute austrocknen. Darum leiden wir seltener unter Grippe, Atemwegserkrankungen oder Allergien.

Überwachen Sie die Luftfeuchtigkeit und Raumtemperatur mit einem Hygro- / Thermometer. Einfache Geräte sind im Fachhandel ab 20 Franken erhältlich.


Hygro- / Thermometer
Mit einem Hygro- / Thermometer überwachen Sie die Luftfeuchtigkeit und Raumtemperatur.

Das Raumklima und Ihr Wohlbefinden

  • In der Heizperiode ist die Luft trockener und entzieht unserer Haut mehr Feuchtigkeit. Die Lippen werden spröde, die Haut trocknet aus und wird rissig, die Hände werden rauer, im schlimmsten Fall reisst die Haut auf oder entzündet sich.
  • Besonders empfindlich sind die Augen, darum reagieren sie sehr sensibel auf zu wenig Luftfeuchtigkeit. Zum Beispiel mit geröteten Augen, geschwollenen Augenlidern, Augenmüdigkeit, hoher Lichtempfindlichkeit und Kopfschmerzen oder Reizungen und Entzündungen, wenn der Tränenfilm zu dünn ist, um die Augen vor Umwelteinflüssen wie trockener Luft zu schützen.
  • Wenn das Raumklima die Schleimhäute austrocknet, müssen wir husten oder werden heiser. Ein paar Prozent mehr Luftfeuchtigkeit könnten das verhindern und unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden nachhaltig positiv beeinflussen.
Gut zu wissen: Das Raumklima ist nicht nur für Ihr Wohlbefinden wichtig. Auch Ihre Haustiere fühlen sich wohler. Und Ihre Holzmöbel oder Parkettböden halten länger, wenn die Luftfeuchtigkeit stimmt.
Condair Cube

Das Raumklima und Ihr Schlaf

Der Mensch verbringt im Durchschnitt einen Drittel seines Lebens schlafend. Darum ist das Raumklima im Schlafzimmer noch wichtiger als in allen anderen Räumen. Wenn Sie nachts regelmässig aufwachen, weil Sie husten oder niesen müssen oder Ihr Partner, Ihre Partnerin laut schnarcht, werden Sie am nächsten Morgen übermüdet aufwachen. Die richtige Luftfeuchtigkeit (bis 50 Prozent) und Raumtemperatur (18 bis 20 Grad) vermeiden Hustenreiz, Heiserkeit oder übermässiges Schnarchen und sorgen für einen tiefen, gesunden und vor allem erholsamen Schlaf.

Gut zu wissen: Kinder reagieren empfindlicher auf Umwelteinflüsse als Eltern. Darum sollten Sie im Kinderzimmer auf ein gesundes Raumklima achten. Immerhin verbringen Ihre Kinder einen grossen Teil des Tages dort, wenn sie spielen, schlafen, Musik hören, lesen oder Hausaufgaben lösen.

Das Raumklima und Ihre Leistungsfähigkeit

CO2 ist ein Gradmesser für die Luftqualität. Je höher der CO2-Anteil, desto schlechter die Raumluft – und desto wahrscheinlicher übertragen Aerosole auch Grippeviren oder Sars-Cov-2. Die Konzentration wird in parts per million (ppm) gemessen. Draussen hat die Luft normalerweise eine CO2-Konzentration von etwa 400 ppm. Werte unter 1200 ppm gelten als unbedenklich, aber ab 800 ppm Kohlendioxid in der Luft sinkt unsere Konzentrationsfähigkeit. Darum ist ein gutes Raumklima besonders in Räumen wichtig, wo konzentriert gelernt oder gearbeitet wird, zum Beispiel im Kinderzimmer oder Home Office.

So messen Sie die Luftqualität

Ab 1200 ppm sollten Sie sich Gedanken über das Raumklima machen, ab  2000 ppm müssen Sie dringend handeln und den Frischluftaustausch verbessern. Das Raumklima überwachen Sie mit einem Luftqualitätsmonitor. Seit Ausbruch der Corona-Pandemie sind einige neue Geräte auf den Markt gekommen. Sie messen Kohlendioxid-Konzentration, Luftfeuchtigkeit sowie Temperatur und warnen nach dem Ampelsystem:

  • Grün: Optimal, Sie müssen gar nichts tun.
  • Gelb: Vorsicht, Sie sollten zum Beispiel lüften, damit die CO2- und Aerosolkonzentration im Raum sinken.
  • Rot: Achtung, die CO2- Konzentration ist zu hoch, Sie müssen rasch handeln.

Wenn die Ampel auf Gelb steht, genügt es in der Regel, zu lüften und die Luft zu befeuchten, zum Beispiel mit einem mobilen Luftbefeuchter. Sobald die Ampel auf Rot steht, reicht das nicht mehr, um Sie und Ihre Familie vor Viren zu schützen, die sich in der hohen Aerosolkonzentration stark verbreiten. Ausserdem müssen Sie mobile Luftbefeuchter regelmässig mit Wasser füllen und reinigen.

So senken Sie die Aerosolkonzentration wirksam

Mit einem Lüftungssystem mit integrierter Luftbefeuchtung gehen Sie auf Nummer sicher. Innovative Lösungen wie die Diffusionsbefeuchtung Condair HumiLife kontrollieren die Luftfeuchtigkeit mit Sensoren, regulieren sie automatisch und halten sie konstant auf dem gewünschten Wert zwischen 40 und 60 Prozent. Solche professionellen Luftbefeuchtungslösungen  lassen sich unauffällig in jedes Haus oder in jede Wohnung installieren und werden direkt an den Wasserkreislauf angeschlossen. Sie arbeiten energieeffizient und lautlos, sind hygienisch, müssen kaum gewartet werden und erfüllen auch Standards wie Minergie-A, Minergie-P oder SNBS Hochbau (Standard nachhaltiges Bauen Schweiz).


Die 5 grössten Vorteile von Luftbefeuchtungssystemen

  1. Sie brauchen nur ein System für Ihr Zuhause statt einen mobilen Luftbefeuchter in jedem einzelnen Raum.
  2. Sie können die Luftfeuchtigkeit in jedem Raum einstellen und im gesunden Wohlfühlbereich halten.
  3. Sie können die Luftqualität laufend kontrollieren und das System mit der Smartphone-App steuern.
  4. Sie müssen nie wieder Wasser nachfüllen oder die Luftbefeuchter reinigen.
  5. Sie können ein System wie Condair HumiLife auch in ein Minergie- oder Passivhaus einbauen.

Vorbeugen ist besser als heilen: Mit einem modernen Lüftungssystem mit integrierter Luftbefeuchtungslösung  schützen Sie sich wirksam vor Viren wie Grippeviren oder Sars-Cov-2. Besonders im Winterhalbjahr, wenn die Luftfeuchtigkeit in beheizten Räumen oft unter die empfohlenen 40 Prozent fällt.

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